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Wehnachtsgeschichte 2020

Besucherzaehler 

Weihnachten 2020

Wir befinden uns im Jahre 2020. genauer gesagt am 24. Dezember 2020, vormittags, irgendwo in Deutschland auf einer der vielen Bundesstraßen, die sich in diesem Lande befinden. Es herrscht, wie jedes Jahr an diesem Tag, ein reger, fast hektischer Autoverkehr, der aus einer Mischung aus Weihnachts- und Urlaubsstimmung besteht. Garniert wird das Ganze durch einen bedeckten Himmel, der dazu Schneeregen liefert. Plötzlich hört man ein immer lauter werdendes tiefes Brummen durch die Landschaft klingen. Man spürt, dass die Straße mit jeder Sekunde stärker vibriert. Wer will den angehenden Heiligen Abend stören? Nach kurzem Warten erkennt man den Verursacher: Sehr große Motorrädere, deren Anzahl man nicht so schnell zählen kann. Plötzlich wird die Gruppe langsamer, als sie an einem Schild mit dem Hinweis „Parkplatz 200 Meter“ vorbeifahren. Der ganze Verkehr in diese Richtung wird gebremst und kommt erst wieder richtig in Fahrt, als alle Maschinen dort die Straße verlassen haben. Nachdem alle ihre Maschinen abgeschaltet haben wird es kurz still. Einer der Motorradfahrer, kräftig, Stoppelbart, stellt sich auf einen, in der Nähe befindenden Steintisch und will gerade etwas an die Gruppe sagen, da wird er durch einen lauten Zwischenruf gestoppt. “Hey Finn, da liegt ein Baby.” “Wie bitte, ein Baby, bist du sicher?” “Eindeutig.”  “Ach du Schreck, warte ich komme.” Auf einem anderen Steintisch liegt das Baby, eingewickelt in ein paar Decken und sonst nichts. Alle starren das Baby an, als hätten sie noch nie ein Baby gesehen. Nachdem Finn sich gefasst hat, ergreift er die die Initiative: “Okay, wir müssen was tun. Jetzt glotzt mich nicht so komisch an. Es ist ja nicht verboten, mal was Gutes zu tun, auch wenn das nicht gerade unsere Stärke ist. Kai, hast du nicht mal ein paar Semester Medizin studiert? Mach mal eine Diagnose. Jetzt kannst du richtig den Professor raushängen.” Kai kommt zwischen den lachenden Jungs vor und begutachtet das Baby. Nach dem Abtasten ist ihm alles klar: “Wir müssen das Kind sofort trockenlegen. Die Decken und die Pampers sind nass und verschmutzt. Das Baby lebt, ist aber viel zu still. Hat einer von euch eine Decke oder so was? Schnell, sucht auch ein Handtuch und einen Lappen. Tempo. Außerdem braucht das Baby was zum Trinken. Nein, du Idiot, kein Whiskey, sondern Wasser oder Milch, die das Baby nuckeln kann.“ Ein großes Rumrennen beginnt und tatsächlich, nach kurzer Zeit, hat man alles notwendige zusammen.
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Wie geht es wohl weiter .....

 

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